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EUROPÄISCHES GARTENNETZWERK – EGHN

Mønsted Kalkgruber

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Mønsted Kalkgruber (Dänemark)

Diese Kalksteinmine – die größte der Welt – ist ein wichtiger Teil des dänischen Kulturerbes. Hier wurde bis 1980 Kalkbergbau betrieben und dann Käse gelagert. 1997 erwarb das dänische Naturschutzamt die Kalksteinhöhlen, initiierte deren Schutz, baute ein Museums und machte die Höhlen zugänglich.

Mønsted Kalkgruber ist eine unterirdische Landschaft, die auch oberirdisch charakteristische Spuren hinterlassen hat.

Es gibt mehr als 60 Kilometer unterirdische Gänge, einige so groß wie Kathedralen und andere extrem eng. Der Hauptweg ermöglicht den direkten Zugang zum ältesten Höhlensystem. Weiter unten befindet sich die “Nonbos Höhle”, in der um 1840 gearbeitet wurde. Von dieser Höhle aus führen Stollen in die tiefsten Bereiche der Höhle und zu zwei Seen. Über den größten See hinweg erzählt eine multimediale Show die Geschichte der Höhlen.

In der Landschaft über den Höhlen hat der Bergbau charakteristische Oberflächen und Vegetationen geschaffen. Überall finden sich Senkungen, die durch den Zusammenbruch von Stollen im Bergwerk entstanden sind.

Die Kalksteinhöhlen werden zudem von mehr als 18.000 Fledermäusen bewohnt – eine der größten Fledermauspopulationen in Europa.