Gartenroute der kulturellen Ereignisse

Die Garten_Landschaft OstWestfalenLippe gründet auf der deutschlandweit einmaligen Häufung und Qualität von Parks und Gärten. Die Kunst des Gärtnerns in Verbindung mit der Inszenierung durch bildende Kunst sowie der Entdeckung der speziellen Geschichte dieser Orte durch Kunst und Musik ist „die Verbindung von drei Künsten“. Es ist das Besondere dieses Kulturprogramms.

Als nachhaltiges Produkt der von der OstWestfalenLippe Marketing GmbH gesteuerten EXPO Initiative – der 1. REGIONALE „Kultur- und Naturräume“ des Landes Nordrhein-Westfalen – konnte die Garten_Landschaft OstWestfalenLippe bis heute fortgeführt werden und wird weiterhin durch das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Garten_Landschaft OstWestfalenLippe sind die Rauminszenierungen bildender Kunst (Kurator Dr. Thomas Kellein), das Literaturfest „Wege durch das Land“ (Intendanz Dr. Brigitte Labs-Ehlert) und das Programm „Neue Gärten“. Unter der Projektführung der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen (Projektleiter: Horst Gerbaulet) im Landschaftsverband Westfalen-Lippe werden Gärten und Parks instand gesetzt und aufgewertet.

Ohne die breite Unterstützung und das große Engagement der privaten Gartenbesitzer wäre das Konzept nicht umsetzbar gewesen, wäre die Garten_Landschaft OstWestfalenLippe unvollständig und vielen ihrer Höhepunkte und liebenswerten Details beraubt. Vielfach war das große Interesse an den kulturellen Veranstaltungen Anlass für die privaten Besitzer, ihre Gärten der Allgemeinheit zugänglich zu machen, den Garten oder auch die historischen Gebäude behutsam zu restaurieren. So sind in der Region einige neue, viel beachtete Adressen für Kulturereignisse entstanden, die auch große Orchester, wie „The Royal Philharmonic Orchestra“ aus London oder die „Petersburger Sinfoniker“ in den Sommermonaten für Gastspiele nutzen.

Die Akteure der Region laden mit der „Gartenroute der kulturellen Ereignisse“ dazu ein, die Vielfalt von Parks und Gärten in Ostwestfalen Lippe, ihre Verbindung mit „drei Künsten“ und ihre Einbettung in eine attraktive Natur- und Kulturlandschaft zu erleben und zu genießen. Wie dies möglich ist, zeigt die „repräsentative“ Auswahl der fünf Gärten und Parks, die zusammen mit zehn weiteren charakteristischen Orten ein Fester öffnen, das überraschende Einblicke in die Garten- und Kulturlandschaft der Region Ostwestfalen Lippe freigibt.

Besonders im regionalen Ankergarten „Kurpark Bad Driburg“ wird ab Herbst 2005 ein umfangreicheres Informationsangebot zur Verfügung stehen.

Wie Sie sich dieser regionalen Vielfalt nähern und sie aufnehmen wollen, wie sie sich von der Einzigartigkeit der Orte einfangen lassen und wie lange sie verweilen, bleibt dabei Ihnen überlassen.

Der Führer zur Gartenroute in Ostwestfalen-Lippe steht hier als Download (pdf-file, 4,8 MB, deutsch, engl., franz.) zur Verfügung.

Mit 6.500 Quadratkilometern umfasst die Region „Ostwestfalen-Lippe“ im Nordosten von Nordrhein-Westfalen etwa ein Fünftel der Fläche des Bundeslandes. In den sechs Kreisen Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn und der kreisfreien Stadt Bielefeld leben über 2 Millionen Menschen. Mit über 320.000 Einwohnern ist Bielefeld die größte Stadt, gefolgt von der Bischofstadt Paderborn mit gut 140.000 Einwohnern. Fünf weitere Städte haben mehr als 50.000 Einwohner (darunter Detmold als Sitz der Bezirksregierung mit rund 74.000 Einwohnern).

Landschaftlich geprägt wird die Region von Hügellandschaften wie dem Teutoburger Wald und dem Wiehen- und Eggegebirge sowie den Flusslandschaften von Weser, Ems und Lippe. Sie, die historischen Städte und eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten, laden auch Besucher aus angrenzenden Regionen zum Entdecken ein.

Die Region war lange von kleineren und größeren Fürstentümern geprägt. Spätestens im 19. Jahrhundert wurden sie aber – mit Ausnahme des Fürstentums Lippe, das bis 1918 seine staatliche Eigenständigkeit behielt – von Preußen vereinnahmt.

Ostwestfalen Lippe gehört zu den stärksten Wirtschaftsstandorten in Deutschland. Bekannte Unternehmen aus OWL – darunter auffallend viele traditionelle, familiengeführte Unternehmen – sind beispielsweise Bertelsmann, Melitta, Miele, Dr. Oetker, Claas, Gerry Weber und Wincor Nixdorf.

Die Zukunftsfähigkeit eines Standorts hängt, neben einer leistungsstarken Wirtschaft, auch in starkem Maße von der Lebensqualität vor Ort ab. Neben der Infrastruktur und guten Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten ist ein attraktives kulturelles Angebot ein wichtiger Faktor.

In Ostwestfalen Lippe wurde mit der REGIONALE 2000 erstmals das Angebot der Landesregierung umgesetzt, ein auf den Kultur- und Naturräumen basiertes, integriertes Gesamtkonzept und dessen Umsetzung zu fördern. Hierzu wurden 54 Projekte aus den Bereichen Technologie, Gesundheit und Kultur koordiniert und gebündelt, die als zukunftsweisend und innovativ ausgewählt und von eigenständigen Trägern realisiert wurden.

Aus einem der Projekte entwickelte sich mit der Garten_Landschaft OstWestfalenLippe das neue kulturelle Markenzeichen der Region. Von historischen Gärten mit kostbaren Baum- und Pflanzenarten, barocken Anlagen und englischen Landschaftsparks, angelegt von bedeutenden Landschaftsgestaltern im 18. und 19. Jahrhundert, werden heute noch Schlösser und Klöster gesäumt. Zudem bereichern die Parks der fünf Heilbäder und die Anlagen der drei Landesgartenschauen die Region.

In OstWestfalenLippe wurde mit der Garten_Landschaft OstWestfalenLippe ein Programm entwickelt, welches das gartenkulturelle Erbe würdigt und gleichzeitig die Gärten und Parks zu Schauplätzen von Literatur, Musik und bildender Kunst macht. Die Garten_Landschaft OstWestfalenLippe ist eines der ersten Programme dieser Art.

bild_bankDie Garten_Landschaft OstWestfalenLippe ist das kulturelle Markenzeichen der Region zwischen Weser und Ems, Wiehengebirge, Teutoburger Wald und Egggebirge. Die Garten_Landschaft OstWestfalenLippe baut auf die deutschlandweit einmalige Häufung und Qualität von Parks und Gärten. Von historischen Gärten mit kostbaren Baum- und Pflanzenarten, barocken Anlagen und englischen Landschaftsparks, angelegt von bedeutenden Landschaftsgestaltern im 18. und 19. Jahrhundert, werden heute noch Schlösser und Klöster gesäumt.

Zudem bereichern die Parks der fünf Heilbäder und die Anlagen der drei Landesgartenschauen die Region. Die Kunst des Gärtnerns in Verbindung mit der Inszenierung durch bildende Kunst sowie der Entdeckung der speziellen Geschichte dieser Orte durch Kunst und Musik ist „die Verbindung von drei Künsten“. Es ist das Besondere dieses Kulturprogramms.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Garten_Landschaft OstWestfalenLippe sind die Rauminszenierungen bildender Kunst (Kurator Dr. Thomas Kellein), das Literaturfest „Wege durch das Land“ (Intendanz Dr. Brigitte Labs-Ehlert) und das Programm „Neue Alte Gärten“. Unter der Projektführung der LWL-Denkmalpflege. Landschafts- und Baukultur in Westfalen (Projektleiter: Horst Gerbaulet) im Landschaftsverband Westfalen-Lippe werden Gärten und Parks wieder hergestellt.

Als nachhaltiges Produkt der von der OstWestfalenLippe Marketing GmbH gesteuerten EXPO Initiative – der 1. REGIONALE „Kultur- und Naturräume“ des Landes Nordrhein-Westfalen – konnte die Garten_Landschaft OstWestfalenLippe bis heute fortgeführt werden und wird weiterhin durch das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Zukunftsfähigkeit eines Standorts hängt, neben einer leistungsstarken Wirtschaft, auch in starkem Maße von der Lebensqualität vor Ort ab.

Neben infrastrukturellen Fragestellungen und guten Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten ist ein attraktives kulturelles Angebot ein wichtiger Faktor. In OstWestfalenLippe wurde mit der Garten_Landschaft OstWestfalenLippe ein Programm entwickelt, welches das gartenkulturelle Erbe würdigt und gleichzeitig die Gärten und Parks zu Schauplätzen von Literatur, Musik und bildender Kunst macht. Die Garten_Landschaft OstWestfalenLippe ist eines der ersten Programme dieser Art. Die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre hat es zu einer Referenz gemacht, das auch zu internationalen Projekten wie dem European Garden Heritage Network (EGHN) einen wichtigen Beitrag leistet.

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